Schwarzer Reis aus Malaysia – ein Rezept.

Es ist wieder Mittwoch und es gibt ein Rezept, das ich letztes Wochenende sozusagen kreiert habe:

 

Schwarzer Reis mit Bohnen (und, für Abenteuerliche, mit gebackenen Kochbananen)

 

1 Tasse schwarzen Reis aus Malaysia (z. B.) (W)

2 Tassen Wasser oder Brühe

wenig Salz

1 kleine Dose weiße Bohnen (abgetropft) und abgespült

2 – 3 EL Schlagsahne

Parmesan- oder anderer Hartkäse

2 Kochbananen (Asialaden)

Öl zum Ausbacken

Reis gut in einem Sieb abspülen und dann mit dem Wasser aufsetzen.  Ca. 35 Minuten dauert es, bis er gar ist und das Wasser aufgesogen. In den letzten 5 Minuten die abgetropften Bohnen zufügen. Mit Sahne,  und Parmesan abschmecken.  Als Beilage geht natürlich z. B Hähnchenfilet oder Putenschnitzel, oder die Kochbananen. Bananen dazu schälen, schräg in ca. 1/2 cm dicke Scheiben schneiden und in dem Öl frittieren. Dazu servieren.

Wem das zu süß ist, isst die Banane mit Vanilleeis zum Nachtisch – auch gut!

W = erhältlich im Weltladen

 

Und das hier ist das Ausgangsprodukt – auf jeden Fall lecker!

 

 

Im malaysischen Teil der Insel Borneo liegen die Felder von etwa 100 Familien, die sich zusammengeschlossen haben und gemeinsam  Reis anbauen, bis 2009 ausschließlich für den Eigenbedarf. Nun wird, dank besserer Anbaumethoden der Reis auch vermarktet, unter anderem für unseren Lieferanten el puente. Die Erlöse aus dem fairen Handel ermöglichen es der Gemeinschaft, eine eigene Reismühle anzuschaffen, dadurch jungen Menschen eine Perspektive zu bieten  und sie so vielleicht vom Abwandern in die Städte abzuhalten.

Bajong-Reis gehört zu den ältesten Duftreissorten, von denen viele auf Borneo noch angebaut werden.

 

Guten Appetit wünscht

Fairtradelady

Fairtradelady hatte Urlaub

Einmal weg von allem, über den eigenen Tellerrand schauen, und wenn auch nur nach …. Stuttgart! Den letzten Ferientag habe ich mit Tochter einen kleinen Ausflug gemacht, und schon immer wollten wir uns  das hier  ansehen.

Immer wieder sieht man dieses erstaunliche Gebäude vom Zug aus, wenn man nach Stuttgart einfährt.

Und ich muss sagen, der Besuch hat sich gelohnt:

Sehr schön auch der Blick zum Café LesBAR:

Wir haben uns vom Lesen eine kleine Pause gegönnt und ich habe mich gefreut, dass es hier auch Fairen Kaffee gibt! Wenn auch 50 Cent teurer als der normale. Merkwürdig, wo doch jeder weiß, dass Fairer Kaffee eigentlich nur wenige Cent teurer kommt pro Tasse. Na ja, schön war’s trotzdem. Stöbern, lesen, interessante Grafiken ansehen kann man hier: die Stadtbibliothek Stuttgart ist einen Ausflug wert.Und das Café LesBAR auch.

Relaxte Grüße von

Fairtradelady

 

Für dich soll’s rote Rosen regnen ……

 

und gelbe, weiße, blaue….Und das sind auch noch welche aus reiner Seide aufgenäht auf reine Seidentaschen, ein Traum aus dem Weltladen.  Sie gehören zu unseren liebsten Produkten, werden in Kambodscha hergestellt und von uns von unserem Handelspartner mekhada, wo es noch weitere schöne Dinge gibt. Und nun überzeugt euch selbst:

Auch schön als Geldbörse.

Wunderbare Textilien. Hier kann man sich über dieses tolle Projekt informieren.

Rosige Grüße von

Fairtradelady

Quinoa – einmal preußisch! Als Salat natürlich!

Es ist das Jahr Friedrich des Großen und die Bedeutung der Preußen  bei der Verbreitung der Kartoffel auch in ganz Deutschland wird immer wieder  hervorgehoben. Zu Recht!

Ganz vergessen wird dabei allerdings, dass sie sich um einen anderen Schatz Südamerikas so gar nicht verdient gemacht haben. Dem Getreide – oder Pseudogetreide Quinoa. Das ist (für sie) um so bedauerlicher, als es sich dabei um das einzige Korn handelt, dass es in den preußischen Nationalfarben gibt – hier der Beweis:

Tja, wenn das Friedrich der Große  gewusst hätte!

Und weil es Mittwoch ist, gibt es ein Rezept. Und weil das liebste Kartoffelrezept in  Deutschland der Kartoffelsalat ist, gibt es ein Quinoa-Salat-Rezept:

1 Tasse Quinoa – in irgendeiner preußischen Farbe – weiß ist schön als Kontrast (W)

2 Tassen Gemüse- oder Fleischbrühe

1 m-großer Zucchino

2 m-große Karotten

2 Knoblauchzehen, durchgedrückt

1 Chilischote  oder Chilipulver (W) – wenns denn scharf und nicht preußisch sein soll.

Olivenöl (W)

Apfelessig oder Balsamico

Salz

Pfeffer (W)

 

Quinoa gut in einem Sieb heiß abspülen. In einen Topf geben und mit der Brühe bedecken und aufkochen, dann leise (ja nicht laut!) köcheln lassen. Er braucht ungefähr 15 – 20 Minuten. In den letzten 5 Minuten den feingeriebenen Zucchino und die geriebenen Karotten und ev. die kleingeschnittene Chilischote dazugeben, ebenso die durchgepressten Knoblauchzehen. Etwas in einem Sieb abtropfen lassen. In eine Schüssel geben und mit Salz, Pfeffer, Chilipulver abschmecken. Dann Olivenöl  und Essig  hinzufügen. Schmeckt gut als Beilagensalat zu … eigentlich allem.

(W) = erhältlich im Weltladen.

Quinoa lässt sich zu allem verwenden, wozu man Reis oder Hirse braucht. Mit Milch als Milchreisersatz, als Küchlein, Auflauf etc. Die Köchin in einem befreundeten Café sagte: „Der sieht so niedlich aus mit seinen umrandeten Körnerchen.“ Ein wahres Wort. Ausprobieren! Ich mag ihn jedenfalls gerne.

Bon Appetit! wünscht

Fairtradelady

 

 

 

Ein Fairer Grabbeltisch?

Riecht ihr es auch schon?

Es ist (bald) Frühling und überall sprießen die Blumen, die Vögelein singen und alles neu macht der – na ja, jetzt erst mal der März.

In allen Schaufenstern meiner Stadt erscheinen Schaufensterpuppen mit leichten Röckchen, bunten Söckchen in neuen, modischen Farben in diesem Jahr scheint „weltladenorange“ in zu sein. Auch Sonnenbrillen wurden schon gesichtet, aber Leute, ganz so sind die Temperaturen nun doch noch nicht.

Auch im Weltladen wollen die Leute nun etwas anderes sehen, frische Farben, bunte Tücher, lustige Spielsachen und dem steht auch im Prinzip nichts im Wege außer …. der alten Ware. Sachen, die man nicht mehr so gern sieht. Einzelteile eines einstmal mehrere Teile umfassenden Geschirrs, Tücher, Taschen, gut, ja, schön, auch, aber irgendwie….

Es ist wichtig, eines klarzustellen: Den Herstellern dieser Waren erwächst daraus überhaupt kein Nachteil. Im Gegenteil. Viele haben neue Ideen für neue Produkte und neue Projekte können aufgenommen und unterstützt werden.  Neue Waren, neue  neugierige Kunden, Produzenten, die sich freuen, wieder mal etwas anderes herzustellen, was anderen Freude macht.

Und so passiert es  auch im Weltladen, dass wir uns in die allgemeine Prozenteschlacht begeben.

Und das sieht dann ungefähr so aus:

  Absolut historisches Bild – die eine schöne thailändische Schale gehört inzwischen mir. Hehe!

Wer sagt, ein Ausverkauf könnte nicht romantisch sein? Pures nachmittägliches Sonnenlicht warf seine verwunschenen Strahlen auf die Waren …..

Aber ich schweife ab: Das  ist  hier ein Werbeblock. Waren im Weltladen! 20 % billiger! Kauft, Leute kauft!

Kaufrauschhaft grüßt

Fairtradelady

Das Schaufenster – na ja…..

Nun ist es schon ein paar Tage alt und ist noch immer nicht als öffentliches Ärgernis gebrandmarkt. Auch vielleicht, weil Menschen, die mich kennen und mögen, wissen, dass es nicht besser geht. Sondern ohne Hilfe wahrscheinlich noch ein bisschen schiefer und krummer. Dekoration und Schauwerbegestaltung sind  meine Schwächen. Und eigentlich soll man doch seine Stärken stärken und nicht noch seine Schwächen …..

Trotzdem erfährt man aus diesem Schaufenster des Weltladens alles, was man wissen muss über Malaysia. Die Waren stehen hübsch im Halbrund. Und die Farbe des Bodentuches ist perfekt auf die Farben des Plakates abgestimmt. Das muss reichen!

Hier sieht man den Inhalt, aber nicht den schönen Halbkreis und das Bodentuch auch nicht.

Undekorative Grüße von

Fairtradelady