Ein kleiner Ausflug …..

führte mich heute nach Tübingen!

Hallo!

Tübingen ist bereits Fair-Trade-Town – eine Ehre, die meiner Stadt erst noch zuteil werden muss. Bald ist es so weit. Grund genug, sich einmal anzusehen, was es da so gibt. Eigentlich wie immer: die Läden schließen viel früher als in meiner Stadt, ob das fair ist?

Sie haben auch noch andere merkwürdige Sitten dort:

Sie hängen die Wolle ihrer bunten Schafe zum Trocknen an die Gitter vor ihren Ladentüren!

Sie lassen Blumen schwimmen!

 

und geben ihren Bürgern wertvolle Ratschläge mit auf den Weg!

Freundliche Grüße von

Fairtradelady

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Grünteehähnchen mit Zitronenreis.

Hallo!

Das sind  peinliche Momente für mich im Weltladen: Ich koche etwas, entweder für eine Veranstaltung oder für eine Verkostung im Laden und bekomme die Frage: „Fairtradelady, hast du mir das Rezept?“

Meistens muss ich da passen – ich koche so pi mal Daumen, würze etwas nach, noch ein bisschen Brühe, ein bisschen mehr Kokosmilch und hoppla, schon stimmt es mit den ehernen Gesetzen des geschriebenen Rezepts nicht mehr überein.

Beschwert hat sich zwar noch niemand aber …. hier bringe ich lieber Rezepte aus verlässlichen Quellen, verbessern mit einem bisschen hiermit und damit dürft ihr dann selber experimentieren.

Also, hier kommt es geflogen, das

Grünteehähnchen mit Zitronenreis (für 4 Personen – auch das eine Angabe, die ich meistens vergesse!)

Man nehme:

eine Nacht zum Marinieren plus 10 Minuten Vorbereitungszeit – das heißt rechtzeitig anfangen!

4 Beutel Grüntee (W)

abgeriebene Schale und Saft von 4 unbehandelten Zitronen

2 Essl. flüssiger Honig (W)

4 Hähnchenbrustfilets

200 g Basmatireis (W)

Salz und Pfeffer (W)

3 Essl. Olivenöl (W)

Schnittlauchröllchen

Die Teebeutel, die Zitronenschale und den Honig in eine große Schale geben und 200 ml heißes Wasser dazugießen. Sobald die Mischung abgekühlt ist, die Hähnchenbrustfilets hineinlegen, zudecken und über Nacht in den Kühlschrank stellen.

Am nächsten Tag den Reis nach Packungsanweisung garen, dann, je nach Garmethode abgießen oder ausdämpfen lassen, bis zum Servieren warmstellen.

Das Hähnchen aus der Marinade nehmen, trocken tupfen und kräftig mit Salz und Pfeffer würzen. Die Marinade wegschütten.

In einer Grillpfanne 1 Essl. Olivenöl erhitzen und die Hähnchenbrustfelets von beiden Seiten je 4 – 5 Minuten braten, bis sie durchgegart und schön gebräunt sind.

Dem Zitronensaft, 2 Essl. Olivenöl und den Schnittlauch unter den Reis ziehen und das Ganze mit Salz und Pfeffer abschmecken. Den Reis in Schalen füllen und diese mit den Hähnchenbrustfelets auf Tellern anrichten. Sofort servieren. Grüner Spargel oder Brokkoli passen gut dazu.

(W) = erhältlich in eurem freundlichen Weltladen.

Lecker mit diesem Reis!

Guten Appetit!

wünscht

 Fairtradelady

Tee aus Wupperthal

Hallo!

Wuppertal ist weit weg von meiner Stadt. Aber noch weiter weg ist Wupperthal, in dem der Rotbuschtee, den es im Weltladen gibt, angebaut wird. Und hier gibt es eine Kooperative, die fair gehandelten Rotbuschtee erntet und verarbeitet.

Gestern gab es eine Diskussion in meinem Chor, ob und welche gesundheitlichen Vorzüge Rotbuschtee hat. So soll er zum Beispiel, den Winter über getrunken, im Frühjahr Heuschnupfen lindern. Warum erfährt man solche Sachen erst im März?

Verschiedene Quellen bestätigen die lindernde Wirkung. Die gute Nachricht: Rotbuschtee gibt es im hervorragenden Weltladen auch im Frühjahr, und im Sommer und im Herbst.

Auch Wikinger müssen sich zuweilen wärmen. Rooibos oder Rotbusch Tee, ist für alle geeignet, vom Baby bis zur Großmutter.

Rotbuschtee – für Dich und mich und für heuschnupfengeplagte Wikinger oder sonstige Kettenhemdträger ….!

 

Herzlichst grüßt

Fairtradelady

Bald ist Freibadzeit!

Hallo!

Nun ist sie völlig übergeschnappt!

Nein,  nicht ganz. Das Wetter ist  heute einfach so schön warm und sonnig, dass man sich schon mal den Freibadträumen hingeben kann, finde ich.

Was tun, wenn das Freibad überraschend aufmacht, die Sonne vom Himmel knallt, die Sonnenmilch darum bettelt, aufgetragen zu werden und der Badeanzug schon hibbelt?

Gut, wenn man sich im Weltladen mit den richtigen Trageutensilien eingedeckt hat. Abwaschbar, klaglos nasse Badeanzüge und ausgelaufene Sonnenmilchflaschen über sich ergehen lassend und dabei so hübsch:

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Sie werden auf den Philippinen hergestellt und sind alle ein bisschen anders, entweder bunt oder monochrom. Sie lassen sich dehnen, die Nähte sind stabil und es gibt sie in verschiedenen Größen.

Schon 1997 fingen Frauen, die  im Stadtteil Ugong Barangay der Stadt Pasig bei Manila in der Straßenreinigung arbeiteten, an, die kleinen Saftpäckchen zu sammeln und Taschen daraus zu nähen. Über 200 Frauen verdienen mit den genialen Taschen inzwischen ihren Lebensunterhalt. Pasig ist etwas sauberer geworden, sogar eine reguläre Müllabfuhr gibt es jetzt. Ein Teil des Gewinns aus dem Projekt wird für die Ausbildung von Jugendlichen und für die Jugendarbeit verwendet.

Auch auf der Insel Negros haben sich Frauen zusammengetan, um in öffentlichen Gebäuden, Schulen und an Touristenorten die Saftpäckchen zu sammeln und Taschen zu nähen. Von ihnen stammen einige der witzigsten Saftpacktaschen-Designs.

Und nun können wir unsere Saftpäckchen darin ins Freibad tragen!

Freundliche Grüße von

Fairtradelady

Karibischer Bananensalat

Hallo!

Heute gibt es ein ungewöhnliches Rezept. Ich kann mich nicht erinnern, das jemals irgendwo anders gelesen zu haben, aber es stammt ja auch aus diesem wunderbaren Kochbuch! Hier gibt es auch schön was zu gucken, denn, wie Heidi Klum sagen würde: Ich habe heute leider kein Foto für euch!

Also hier kommt er, der karibische Bananensalat:

4 Knoblauchzehen, zerdrückt

60 g mit Paprikapaste gefüllte grüne Oliven, in Scheiben geschnitten

2 kleine rote Zwiebeln in Ringen, einige zum Garnieren

1 Lorbeerblatt (W)

120 ml Olivenöl (W)

120 ml Weißweinessig

Saft einer Limette

Salz und Pfeffer (W)

1 kg sehr grüne, unreife Bananen oder Kochbananen –  (W) oder Asialaden

(W) wie immer: im lieblichen Weltladen. Wer die Bananen dort grün bekommen möchte, muss vielleicht vorher anrufen!

In einer großen Schüssel Knoblauch, Oliven, Zwiebelringe mit Lorbeerblatt, Olivenöl, Essig und Limettensaft und Salz und Pfeffer verrühren. Beiseitestellen.

Wasser in einem großen Topf zum Kochen bringen. Inzwischen von den Bananen die Enden abschneiden und die Schalen längs aufschlitzen, nicht abziehen.

Die Bananen einige Mituten im sprudelnd kochenden Wasser garen. Sie sollen weich werden, sich aber trotzdem noch fest anfühlen. Abgießen und sofort in Eiswasser lebe, bis sie nach etwa 5 Minuten ausgekühlt sind. Dann schälen, in etwa 2 cm dicke Scheiben schneiden, diese in die Schüssel mit der Knoblauch-Zwiebel-Mischung geben. Den Salat gründlich durchmischen, mit ein paar Zwiebelringen garnieren.

Das Rezept ist eine echte Mutprobe. Schmeckt aber super! Viel Spaß beim Ausprobieren!

Herzliche Grüße von

Fairtradelady

Geschmacksache

Hallo!

Manchmal wende ich mich auch altbekannten Waren aus dem Weltladen zu. Heute geht es um einen Kaffee, dessen Geschmack überhaupt nicht zur Debatte steht.

Wohl aber die Verpackung.

„Kitschig“, „viel zu dekadent“, „man sieht gar nicht, was drin ist …“ „Was soll das heißen, etwa, dass alle anderen Kaffees nicht?“

„Total süß!“, „Schöne Farben“, „Irgendwie nicht so streng und braun!“ Das sind die Gegenmeinungen. Dazu ist es auch noch ein Kaffee, der mit seiner eigenen CD und einem Buch kommt. Das Buch enthält Fakten, Wissenswertes und auch Lustiges zum Thema Kaffee, die CD schöne Welt- und Entspannungsmusik für eine entspannte Kaffeestunde.

Ich oute mich jetzt mal als „Café Wunderbar“-Fan. Ja, die Verpackung ist ein bisschen kitschig, aber in der genau richtigen Dosierung, wie wir alle mal ein wenig Kitsch brauchen.

Auch das muss es geben: Kitsch aus dem Weltladen. Kitsch, der auch noch schmeckt!

Ein herzlicher Gruß von

Fairtradelady