Fair Trade Costa Rica Cola

Hallo!

Die Wärme kommt – endlich! – und mit ihr der Durst! Zum Beispiel auf Cola. Puristen mögen Wasser, Fruchtliebhaber Orangensaft oder anderes Obstige, aus Fairem Handel gibt es zudem Teegetränke (darüber bald mehr) und sogar Lassis – auch die werde ich bald vorstellen.

Mit gutem Gewissen kann ich jedoch Cola-Liebhabern und Jugendlich versichern: „Unsere Cola ist nicht gesund! Echt jetzt! Sie ist eben nur fair.“ Das führt meistens zu allgemeiner Erleichterung und auch zu der einen oder anderen Kostprobe. Ausgesprochene Spezialisten gibt es bei kolakult. Und hier wurde unsere Costa Rica Cola auch schon einmal verkostet. Ich zitiere aus dem Text, der sich gegenüber einschlägigen Weinkritiken nicht zu verstecken braucht:

Die Farbe ist wunderbar tiefschwarz und sieht in der klassischen NRW-Longneckflasche super aus. Die Kohlensäure meiner Testflasche war leider etwas schwach, die Cola grobperlig und etwas flach. Immerhin hatte der Geruch von Costa Rica Cola eine schöne Cola-Note, war leicht herb und hatte nur eine geringe Tendenz, künstlich zu riechen.

Der Geschmack von Costa Rica Cola ist ungewöhnlich fruchtig-herb. Ich habe Erdbeer-Noten, etwas Traube und Karamell geschmeckt. Die Cola ist dabei nicht aufdringlich intensiv und spart auch an Süße. Insgesamt schmeckte sie frisch, ausgewogen und hinterließ einen angenehmen, kurzen Nachgeschmack. Das Fruchtige lag mir nicht so, aber ansonsten nicht schlecht. Sie hat mich – wen wundert es – auch an Premium Cola erinnert, wobei ich die Costa Rica Cola vorziehen würde, da bei ihr das etwas künstliche Colafläschchen-Aroma weniger stark ausgeprägt ist.

Nun bleibt mir nur noch die Aufgabe, zu verraten, was in der Costa-Rica-Cola drin ist – hier gibt’s keine Geheimniskrämerei. El Puente macht aus den Inhaltsstoffen keinen Hehl:

Zutaten:
Wasser, Zucker°, Kohlensäure, natürliches Cola-Aroma, Farbstoff Ammonsulfit-Zuckerkulör, Säuerungsmittel Phosphorsäure, Aroma Koffein °Fair-Handelsanteil: 97% ohne Wasser

Was ist also in der Cola, was Erziehern und Eltern den Angstschweiß auf die Stirn treibt? Natürlich Zucker. Der Zucker in dieser Cola stammt, wie man schon unschwer aus dem Namen erkennt, aus Costa Rica. Im Gegensatz zu der häufigen Praxis, das Zuckerrohr, aus dem der Zucker gewonnen wird, in Rohform in die Importländer zu senden, exportiert die 1972 gegründete Kooperative Coopecanera den in ihrer eigenen Zuckerraffinerie verarbeiteten Zucker in Form von weißem, braunem und Roh-Rohrzucker. Er stammt von rund 500 meist kleinen Betrieben, die  davon etwa 1.800 Tonnen produzieren. Sie sind  der kleinste Zuckerlieferant des Landes und arbeiten seit Ende der 1990er Jahre mit dem Fairen Handel zusammen. Die erwirtschafteten Gewinne von Coopecanera gehen in die Verbesserung der Anbaumethoden und den Umweltschutz, die Müllabfuhr, die Erhaltung der Fruchtbarkeit der Parzellen und die Weiterbildung im biologischen Anbau. 70 % Mitglieder bewirtschaften weniger als 0,5 Ha Land, das ist eine Fläche, die um ein Drittel kleiner ist als ein Fußballfeld. Auch beim Colakonsum werden ja kleinere Mengen empfohlen …. Aber manchmal muss es eben Costa-Rica-Cola sein!

 

Wohl bekomm’s!

Zuckerrohr

Aber Vorsicht! Manche Nebenwirkungen lassen sich nur schwer vermeiden! Lautstärkeregler  eventuell etwas runterstellen ….

Freundlich grüßt

Fairtradelady

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