Fair Trade – auch aus China???

Hallo!

Viele Leute, die bei uns im Laden kaufen, möchten genau das vermeiden: die Massenware aus China, hergestellt von Arbeitern, die unter schlechten Arbeitsbedingungen, mangelnder Bezahlung und Gesundheitsgefährdungen leiden. Aber auch in China gibt es ein Umdenken, vielleicht erst in kleinem Rahmen, aber immerhin:

Biobu - Kindergeschirr von

BIOBU – Kindergeschirr von EKOBO

BIOBU vereinigt alle Vorteile von Kunststoff (leicht und unempfindlich) mit schönem Design, vielen schönen Farben und einem Material, dass sogar in der Spülmaschine keinen Schaden nimmt. Das Geschirr besteht aus Bambus-Sägemehl, Maisstärke und Farbe auf Wasserbasis. Es wird in Edelstahlformen gegossen und drei bis vier Minuten bei 160° C gepresst, abgekühlt und geschliffen.

Hergestellt wird das Geschirr in einer kleinen Firma in der Nähe von Shanghai. Die Arbeitsbedingungen sind sehr gut, es werden faire Löhne gezahlt und es gibt feste Arbeitsverträge. 6 Tage in der Woche wird gearbeitet, 7 Stunden lang, Pausen und kostenlose Trinkwasserversorgung gibt es ebenfalls. Sie verdanken das alles der Zusammenarbeit mit EKOBO – einem vietnamesischen Unternehmen, dass schon seit geraumer Zeit für den Fairen Handel liefert und half, BIOBU zur Marktreife zu bringen. EKOBO hilft auch weiterhin dem kleineren Unternehmen mit Vorauszahlungen.

Sollte einem nach einer Weile das Geschirr nicht mehr gefallen – so etwas soll ja schon mal vorkommen – dann kann man BIOBU bepflanzen, in den Gartenboden versenken und innerhalb weniger Monate zersetzt sich das Material.

Es gibt auch noch andere Produkte, z. B. Vorrats-Dosen, sogar mit Gitarrenbegleitung!

Eine schöne Alternative zum allgegenwärtigen Plastik

findet

Fairtradelady

Tomaten-Erdnuss-Soße

Hallo!

heute gibt es von mir mal wieder ein Rezept. Es ist vegan – aber man merkt es gar nicht, das ist der Clou!

Pasta mit Erdnusssauce

Das Rezept ist von Sandra Eckhardt für die GEPA, genau wie das Foto

Zutaten:

  • 1 EL Speiseöl
  • 1 große Zwiebel
  • 2 TL zerdrückter Knoblauch
  • 400 g Tomatenstückchen
  • 2 EL Tomatenmark
  • 2 EL Erdnusscreme (W)
  • 1 EL gehackte Erdnüsse (W)
  • 125 ml Wasser
  • Kräuter (Petersilie)
  • Bio-Penne mit Quinua (W)
  • gemahlener Pfeffer (W)

Zutaten mit (W) sind erhältlich im liebenswerten Weltladen.

Zubereitung:

Öl in einer großen Pfanne erhitzen und Zwiebel und Knoblauch unter Rühren braten, bis sie weich sind.

Achtung: der Knoblauch kann schnell schwarz werden!

Übrige Zutaten zugeben und durchwärmen.

Ich schlage folgende Methode vor: Das Wasser aufkochen und die Erdnusscreme und das Tomatenmark darin auflösen. Dann gibt es keine Klumpen.
Zu gekochten Nudeln reichen, mit Pfeffer abschmecken und nach Belieben mit Petersilie und Erdnüssen garnieren.

Aber natürlich habe ich das Ganze noch ein bisschen verändert. Woher nehme ich nun dieses Wissen? Ganz einfach: am letzten Mittwoch haben wir das für den Weltladen-Danke-Schön-Abend gekocht. Für 50 Personen!

Man kann noch Parmesan darüber reiben – aber dann ist es nicht mehr vegan. 

Es gibt noch mehr vegane Rezepte bei Fairtradelady hierhttps://fairtradelady.wordpress.com/tag/burkina-faso/https://fairtradelady.wordpress.com/2013/06/07/fair-trade-rezept-humus/

Guten Appetit wünscht

Fairtradelady

 

Total abgefahren!

Hallo!

Das sind sie, im wahrsten Sinne des Wortes, die Reifen und Schläuche von Motorrädern, Mopeds, Autos und Lastwagen, aus denen für den Fairen Handel schöne Gebrauchsgegenstände gefertigt werden. Es würde schwer fallen, sie filigran zu nennen. Meistens werden sie zu Papier- oder Wäschekörben verarbeitet.

Behälter aller Art.

Statt der Regenmacher im hinteren Behälter kann man Brennholz oder Altpapier darin aufbewahren. Der mit dem blauen Rand ist als Blumenkübel gedacht – entweder zum Bepflanzen, oder als Übertopf für größere Pflanzen. Als Brotkörbchen könnte ich sie mir auch weniger vorstellen.

Das Material ist viel weicher als man denkt, das Ausgangsprodukt, Motorrad-Schläuche, lässt sich dadurch gut verarbeiten.

Hergestellt werden diese Kübel in Pasig auf den Philippinen. Dort gibt es Hanna’s Enterprises, eine schon 1988 gegründete Firma, die seit 2010 Waren nach Holland und nach Deutschland liefert. In der Werkstatt, in der früher Textilien für Toyota produziert wurden, werden jetzt Jeansreststoffe und Schläuche verarbeitet, auch zu Taschen.

Es gibt 11 Festangestellte und  eine Auftrags-Teilzeitangestellte. Die Angestellten verdienen überdurchschnittlich, es gibt Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bezahlten Urlaub. Sie sind zudem abgesichert bei Schwangerschaft, Krankheiten und Arbeitsunfähigkeit durch entsprechende Versicherungen und es gibt auch eine Rentenversicherung.

Alle Anfänger im Nähen und Häkeln erhalten eine Ausbildung. Vorrangig werden Jugendliche nach der Beendigung der Schule sowie arbeitslose Mütter beschäftigt, die so auch von zuhause aus ihre Familien unterstützen können. Informationen von contigo

Ganz schön erstaunlich, was hinter so einem unscheinbaren Fahrzeugschlauch steckt!

Menschenwürdige Arbeitsbedingungen und schöne, nützliche Produkte – sie sind das Wichtigste im Fairen Handel

findet

Fairtradelady

Was man im Januar so braucht….

Hallo!

Mit sibirischen Temperaturen konnte er bisher noch nicht aufwarten, der niegelnagelneue Januar 2015. Aber das kann ja noch kommen. Im Januar braucht man erfahrungsgemäß wenig. Warme Suppen und Tees. Eine gut geheizte Stube. Schlitten, Schlittschuhe oder Ski, wenn einem danach ist.

Fairtradelady ist keine Wintersportlerin und in diesem Jahr schon gar nicht:

https://fairtradelady.wordpress.com/2014/10/10/fairtradelay-visionen/

Ich freue mich über schneefreie Tage, an denen ich gefahrlos gehen kann. Aber anderen Freuden des Winters:

– Heißen Tee – immer gerne. Im Moment trinke ich                                                  Bild von dwp

– einen schöner Schal:

Bild von GEPA

 

Honig – für den Tee oder so oder überhaupt:

StandardbildBild von GEPA

und vielleicht noch eine

Wärmflasche (von Fairtradecenter Breisgau)

Und natürlich die Inventur, die auch dieses Jahr wieder durchgeführt werden muss in meinem und in jedem anderen Weltladen. Es war ein gutes Jahr, 2014.

Auch bei Fairtradelady gab es Inventur. Natürlich habe ich nicht ganz so viele Anhänger wie einschlägige Blogs mit reizenden Kindern, leckeren Rezepten oder leichtbekleideten Damen, aber WordPress war doch so nett, und hat mir mal verständlich gemacht, wie viele Besucher ich im letzten Jahr hatte:

Ich zitiere meinen Jahresrückblick:

Ein New York City U-Bahnzug fasst 1.200 Menschen. Dieses Blog wurde in 2014 etwa 4.000 mal besucht. Um die gleiche Anzahl von Personen mit einem New York City U-Bahnzug zu befördern wären etwa 3 Fahrten nötig.

Wow! Wenn das kein Erfolg ist. Und das schönste: ihr müsst nicht einmal nach New York fliegen. Sondern einfach nur immer mal wieder bei mir reinschauen.

Freundlich grüßt

Fairtradelady