Unsere Stadt soll sauber werden!

Hallo!

Der Frühling ist schon ziemlich da! Und wie in jedem Jahr veranstaltet meine Stadt die sogenannte „Stadtputzete“. Es wird Müll gesammelt was das Zeug hält. Alles, was in den Wochen davor noch vom Schnee bedeckt war und in wenigen Wochen gnädig vom ersten Grün bedeckt wird. Mitte März scheint die ideale Zeit dafür zu sein. Bürger der Stadt machen sich auf, um Grünanlagen, Waldstücke und andere Naherholungsgebiete von unschönem Unrat zu befreien.

Flotte Feger!

Genauso haben sich das die Bewohner von Ugong Pasig City auf den Philippinen auch gedacht, als sie begannen, ihre Stadt von den allgegenwärtigen Kunsstoff-Trinkpäckchen zu befreien. Und sie dann zu Saftpacktaschen zusammenzufügen, die wiederum in Europa und den USA reißenden Absatz fanden.

Im Jahr 1997 wurde eine ehrenamtliche Frauengruppe gegründet, sie sollte „ein Projekt für eine saubere und grüne Stadt“ ins Leben rufen. Ein Schwerpunkt dabei ist es, die Haushalte dabei anzuleiten, Müll zu trennen. Dazu werden Koordinatorinnen und Gruppenleiterinnen beauftragt, die dabei helfen. Und dann ist natürlich auch der Lebensunterhalt der Mitglieder von K.I.L.U.S wichtig, die Saftpacktaschen-Idee entstand bei einem Seminar zur Suche von Einkommensmöglichkeiten. K.I.L.U.S bekam die Möglichkeit, auf internationalen Messen auszustellen, dadurch gelang der Durchbruch auf den internationalen Markt. Mit zunehmendem Einkommen bekam die Genossenschaft Zugang zu öffentlichen Krediten und konnte gute Nähmaschinen anschaffen.

K.I.L.U.S steht für:

– überdurchschnittliche Bezahlung der Produzentinnen,

– Krankenversicherung, Krankenhaus-Versicherung,

– Bereitstellung von Arbeits- und Schutzkleidung

– Weiterbildung der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,

– geregelte Arbeitszeit, meist 5 Tage zu 8 Stunden.

Außerdem haben sie – und das freut mich als Chorsängerin besonders – einen Frauenchor! Eine Kostprobe ihres Könnens habe ich zwar nicht gefunden, aber ein Video, bei dem man sehen kann, wie die Müllbeseitigung praktisch funktioniert.

Leider kann ich nicht viel verstehen, aber immerhin: Social Enterprise!

Freundlich grüßt

Fairtradelady

 

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