Nepal

Hallo!

Inzwischen hat wohl schon jeder von dem schrecklichen Unglück in Nepal gehört. Während ich mir am Sonntag über Butterpilze aus Ecuador Gedanken machte, bebte am anderen Ende der Welt die Erde und schickte unzählige Menschen ins Unglück und in den Tod.

Keine der Fairhandels-Organisationen ist darauf eingestellt, Wasser, Strom, oder medizinische Hilfsgüter in die betroffene Region zu transportieren. Normalerweise geschieht der Transport von Waren in die andere Richtung. Viele Kunsthandwerker, meist kleine Betriebe, haben ihre Werkstätten und viele auch ihre Häuser verloren. Sie stehen vor dem Nichts.

Es wird eine Zeit danach geben. Wenn das letzte Nachbeben verklungen ist, brauchen alle in Nepal wieder Hoffnung auf einen Neubeginn. Bekannte Bergsteiger haben ja schon darüber berichtet, wie wichtig der Tourismus für das Land ist. Aber auch das Kunsthandwerk ist ein Wirtschaftszweig, der sehr viele Menschen in der Region ernährt und bescheidenen Wohlstand bringt.

Die meisten Handelshäuser und -organisationen haben Spendenkonten eingerichtet. Einige haben auch Patenschaften für Waisen- und Krankenhäuser übernommen. Ich verlinke hier mal so gut  es geht, wie sich die Situation für diejenigen, die regelmäßig mit den Menschen in Nepal zusammenarbeiten, darstellt.

Titelbild Nepal Erdbeben

http://www.contigo.de/contigo/cms/front_content.php?idart=49

http://www.el-puente.de/lilac_cms/de/66,,news,news_details,2,589/News/Aktuelles/Erdbeben-in-Nepal.html

Jeder Euro zählt. Fairtradeladys Euros gehen auf eines der angegebenen Konten.

DSCN2069[1]

Eure vielleicht auch?

Vielen Dank! धन्यबाद

Fairtradelady

Faire Pilze!

Hallo!

Übertreibt sie es jetzt nicht ein bisschen? So höre ich Euch sagen. Kaffee, Tee, Schokolade, Handtaschen, Tücher, alles schön und gut – aber Pilze?

Doch, doch, das hat seine Richtigkeit. Aus Südamerika kommen die leckeren Butterpilze, mit denen ich gerne koche.

Butterpilz - Suillus luteus

Butterpilz – Suillus luteus – in getrockneter Form

Wie kommt er in den Weltladen, der Pilz?

Er wächst in den Anden im Ort Salinas, in Ecuador, wo früher Salzminen ausgebeutet wurden, auf fast 4000 m Höhe. Seit mehr als 35 Jahren gibt es in Salinas Projekte, die Verdienstmöglichkeiten schaffen sollen, um der Abwanderung der Jugendlichen entgegenzuwirken. Ein Aufforstungsprogramm, das in der Gegend betrieben wurde, wirkt gegen die Bodenerosion und der entstehende Pinienwald begünstigt den Wuchs des Butterpilzes. Als Pilotprojekt der italienlischen Fairhandelsorganisation CTM wurden ab 1985 die Pilze getrocknet, weiterverarbeitet und verpackt. Die Italiener wissen schließlich, was gut ist! Es sind in Salinas auch Käsereien und Bäckereien entstanden, aber deren Produkte nach Deutschland zu exportieren, wäre wohl etwas mühsam und nicht von Erfolg gekrönt.

Die Pilze sind ein durch und durch faires Produkt, da von der Sammlung bis hin zu der Vermarktung alles in den Händen der Produzenten – oder besser, der Sammler, liegt. (Informationen von http://www.el-puente.de/)

Und wie schmecken sie?

Nicht umsonst gehören sie zu den Steinpilzarten und so kann man sie zu allem verwenden, wozu man getrocknete Steinpilze braucht. Ich gebe sie gerne in Brühen und Soßen, denen sie ein schönes Pilzaroma verleihen. Einfach in Wasser einweichen und nicht vergessen, das Einweichwasser aufzubewahren. Wie zum Beispiel in meinem Lieblingscurry:

Thai-Curry (na ja, so ähnlich…..)

Zutaten:

200 g Karotten,                                                                                                                         3 Frühlingszwiebeln,                                                                                                               1 Knoblauchzehe,                                                                                                                   1 Zucchino,                                                                                                                           150 g Champignons,                                                                                                             100 g Weißkohl,                                                                                                                      5 – 6 Stücke getrocknete Butterpilze ( W),                                                                               2 Teelöffel Thai-Curry-Paste, rot  (W),                                                                                 1/2 bis 1 ganze kleine Dose Kokosmilch  (W) ,                                                                        1 – 2 EL Öl,                                                                                                                            Salz  (W),                                                                                                                            Pfeffer  (W)

Wie immer – alles mit (W) erhältlich im Weltladen Eures Vertrauens. Alles andere im einschlägigen Lebensmitteleinzelhandel oder auf dem Markt.

Die Butterpilze einweichen. Die Karotten, Zwiebeln, die Knoblauchzehe, den Zucchino, die Champignons und den Weißkohl klein schneiden. Die Butterpilze sind nach etwa 15 Minuten weich, so lang dauert es praktischerweise bei mir auch, bis ich alles geschnitten habe.

Anrufbeantworter einschalten! Ab jetzt geht alles ziemlich schnell!

Öl in einer großen Pfanne oder im Wok erhitzen. Die Zwiebeln und den Knoblauch anbraten. Wenn sie beginnen, etwas zu bräunen, die Karotte und Weißkohl dazugeben. Gut rühren! Nach 2 Minuten etwas Einweichwasser von den Butterpilzen zugießen. Nach 3 Minuten die Pilze und den Zucchino dazu geben, auch die ebenfalls klein geschnittenen Butterpilze. Die zwei Teelöffel Thai-Curry-Paste dazu geben und etwas trocken anbraten. Dann den Rest des Einweichwassers dazu geben und eventuell noch etwas mehr Wasser. Den Deckel auflegen. Die Hitze runterschalten. Etwa 5 – 7 Minuten warten und danach probieren, ob alles weich ist. Die Kokosmilch zugießen und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Dazu am besten Reis servieren. Fertig!

Lecker kann ich nur sagen!

Lecker kann ich nur sagen!

Guten Appetit

wünscht

Fairtradelady

Tag des fairen ….. Schlübbers!

Hallo!

Lang ersehnt und heiß erfleht! Endlich ist es so weit. Der 13. April ist der „Tag des Fairen Schlübbers“! (Leser aus Süddeutschland fügen für die „bb“ ein „pf“ ein und, ja, die für Männer heißen auch so.) Das Ganze kommt sehr lustig daher, wie sowieso alle Berichte über Unterwäsche, ob fair oder nicht immer mit einer gewissen Komik verbunden zu sein scheinen.

Die Argumentation der Initiatoren ist aber so einfach wie einleuchtend. Gerade wer nicht viel Geld hat und trotzdem etwas Faires tragen möchte, kommt um das „Darunter“ nicht herum. Denn alle hier angegebenen Quellen – ich verlinke zu der  Facebook-Seite – verkaufen die Schlübbers zu durchaus annehmbaren Preisen. Lustig finde ich, dass als Angabe darüber, wann die Aktion stattfindet, „5.00 – 8.00 Uhr“ steht. Das ist wohl die Zeit, zu der faire Schlübbers angezogen werden sollen. Und, ja, es gibt sie auch in unserem Weltladen, aber erst ab 9.30 Uhr.

Mit fairer Unterwäsche habe ich mich schon einmal beschäftigt. Damals gab es sie nur in Großbritannien.

Schlübber bestehen zum größten Teil aus Baumwolle. Und da ist es wichtig, darauf zu achten, dass sowohl der Anbau des Grundstoffes als auch die Verarbeitung zu Schlübbers fair stattfindet. Utopia hat einige Unternehmen zusammengetragen, bei denen das der Fall ist.

Allerdings – da diese Kleidungsstücke im Normalfall ja nur wenigen auserwählten Personen gezeigt werden, eignen sie sich nicht zum Angeben mit der eigenen Fairness! Da muss es dann schon etwas Faires darüber sein. Haben wir auch!

Oder so:

Freundlich grüßt

Fairtradelady

 

Ostern kommt immer so plötzlich ….

Hallo!

Ich finde ja, Ostern kommt fast noch plötzlicher als Weihnachten. Einfach unberechenbar, dieses Fest. Aber so muss das wohl sein.

Österlich sieht es auch im Weltladen aus. Ein Praktikant hat mal wieder fotografiert:

Österliches und Faires.

Österliches und Faires.

Und auch draußen grünt und gelbt es schon:

Auch schon draußen!

DSCN1993[1]

Es war ja auch schon kälter an Ostern.

Und ins Nest gehören dann diese hier, spätestens übermorgen:

Immer schön fröhlich bleiben!

Immer schön fröhlich bleiben!

Denn Ihr wisst ja:

Quelle: http://www.globalexchange.org/fairtrade/cocoa/easterpassover

Frohe Ostern wünscht

Fairtradelady