Kuchen-Transporter

Hallo!

Gerade haben wir über Kaffee gesprochen. Ist das schon wieder zwei Wochen her? Ich schreibe hier immer mal wieder über Kaffee, zum Beispiel hier. Eigentlich schreibe und rede ich viel über Kaffee und trinke vermutlich noch viel mehr davon.

Aber was ist mit Kuchen? Gehört der bei euch zum Kaffee dazu? Ich halte mich bei Kuchen immer etwas zurück und mag ihn auch nicht ganz so sehr und im Kuchenbacken bin ich eine Niete. Vielleicht gibt es deshalb hier bei Fairtradelady nur zwei  Kuchenrezepte, hier und hier:hier. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich nur den Mango-Streusel-Kuchen selbst ausprobiert habe. Aber viele, die ich kenne, backen gerne und lieben Kuchen. Und was tut man, wenn Kuchen und Kaffee zu weit auseinanderliegen?

Genau, man muss den Kuchen transportieren.

Rund - wie die meisten Kuchen ja auch!

Rund – wie die meisten Kuchen ja auch!

Ist das nicht etwas, worauf wir immer gewartet haben? Zumal man auch Torten, Salat- und Dessertschalen darin transportieren kann.

Hergestellt werden die Taschen in vielen bunten Farben bei colombo3 in Sri Lanka. Entstanden ist das Projekt aus der Sri Lanka-Hilfe nach dem Tsunami von 2004.

Colombo 3 war also erst einmal ein Verein, nämlich auxilio venire e. V., dann auch eine Organisation in Sri Lanka (diryalanka)  und dann eine Fair-Handels-Genossenschaft.

In Sri Lanka können Frauen, die sonst auf dem Arbeitsmarkt keine Chancen hätten, ihren Lebensunterhalt und den ihrer Familien bestreiten. Viele haben durch den Tsunami 2004 ihre Ehemänner verloren. Die 50 Frauen, die für diryalanka arbeiten, wurden sorgfältig ausgebildet, auch in der traditionellen Batik-Kunst.

Sie stellen wunderschöne Sachen her, Kleider, Taschen, Spielzeug und auch Bettwäsche. In der kann man dann von leckeren Kuchen träumen ….

Freundlich grüßt

Fairtradelady

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Tag des fairen ….. Schlübbers!

Hallo!

Lang ersehnt und heiß erfleht! Endlich ist es so weit. Der 13. April ist der „Tag des Fairen Schlübbers“! (Leser aus Süddeutschland fügen für die „bb“ ein „pf“ ein und, ja, die für Männer heißen auch so.) Das Ganze kommt sehr lustig daher, wie sowieso alle Berichte über Unterwäsche, ob fair oder nicht immer mit einer gewissen Komik verbunden zu sein scheinen.

Die Argumentation der Initiatoren ist aber so einfach wie einleuchtend. Gerade wer nicht viel Geld hat und trotzdem etwas Faires tragen möchte, kommt um das „Darunter“ nicht herum. Denn alle hier angegebenen Quellen – ich verlinke zu der  Facebook-Seite – verkaufen die Schlübbers zu durchaus annehmbaren Preisen. Lustig finde ich, dass als Angabe darüber, wann die Aktion stattfindet, „5.00 – 8.00 Uhr“ steht. Das ist wohl die Zeit, zu der faire Schlübbers angezogen werden sollen. Und, ja, es gibt sie auch in unserem Weltladen, aber erst ab 9.30 Uhr.

Mit fairer Unterwäsche habe ich mich schon einmal beschäftigt. Damals gab es sie nur in Großbritannien.

Schlübber bestehen zum größten Teil aus Baumwolle. Und da ist es wichtig, darauf zu achten, dass sowohl der Anbau des Grundstoffes als auch die Verarbeitung zu Schlübbers fair stattfindet. Utopia hat einige Unternehmen zusammengetragen, bei denen das der Fall ist.

Allerdings – da diese Kleidungsstücke im Normalfall ja nur wenigen auserwählten Personen gezeigt werden, eignen sie sich nicht zum Angeben mit der eigenen Fairness! Da muss es dann schon etwas Faires darüber sein. Haben wir auch!

Oder so:

Freundlich grüßt

Fairtradelady

 

Total abgefahren!

Hallo!

Das sind sie, im wahrsten Sinne des Wortes, die Reifen und Schläuche von Motorrädern, Mopeds, Autos und Lastwagen, aus denen für den Fairen Handel schöne Gebrauchsgegenstände gefertigt werden. Es würde schwer fallen, sie filigran zu nennen. Meistens werden sie zu Papier- oder Wäschekörben verarbeitet.

Behälter aller Art.

Statt der Regenmacher im hinteren Behälter kann man Brennholz oder Altpapier darin aufbewahren. Der mit dem blauen Rand ist als Blumenkübel gedacht – entweder zum Bepflanzen, oder als Übertopf für größere Pflanzen. Als Brotkörbchen könnte ich sie mir auch weniger vorstellen.

Das Material ist viel weicher als man denkt, das Ausgangsprodukt, Motorrad-Schläuche, lässt sich dadurch gut verarbeiten.

Hergestellt werden diese Kübel in Pasig auf den Philippinen. Dort gibt es Hanna’s Enterprises, eine schon 1988 gegründete Firma, die seit 2010 Waren nach Holland und nach Deutschland liefert. In der Werkstatt, in der früher Textilien für Toyota produziert wurden, werden jetzt Jeansreststoffe und Schläuche verarbeitet, auch zu Taschen.

Es gibt 11 Festangestellte und  eine Auftrags-Teilzeitangestellte. Die Angestellten verdienen überdurchschnittlich, es gibt Lohnfortzahlung im Krankheitsfall und bezahlten Urlaub. Sie sind zudem abgesichert bei Schwangerschaft, Krankheiten und Arbeitsunfähigkeit durch entsprechende Versicherungen und es gibt auch eine Rentenversicherung.

Alle Anfänger im Nähen und Häkeln erhalten eine Ausbildung. Vorrangig werden Jugendliche nach der Beendigung der Schule sowie arbeitslose Mütter beschäftigt, die so auch von zuhause aus ihre Familien unterstützen können. Informationen von contigo

Ganz schön erstaunlich, was hinter so einem unscheinbaren Fahrzeugschlauch steckt!

Menschenwürdige Arbeitsbedingungen und schöne, nützliche Produkte – sie sind das Wichtigste im Fairen Handel

findet

Fairtradelady

Wir gratulieren …..!

Hallo!

Während des großen sportlichen Ereignisses dieses Jahres weilte Fairtradelady im Ausland. Reiner Zufall! Nun ist er also wahrgeworden, der Traum und jetzt ist erstmal Ausruhen angesagt!

https://i0.wp.com/www.fair-handel.net/media/product-images/webbilder/PE/pe291228.jpg.262x197_q85_crop_scale.jpgFoto von fairhandel.net

Diese Spieler sind käuflich!

Was hat alles zu diesem Erfolg beigetragen?

Waren es die Spieler? Der Trainer? Die Fans?

Oder hat sich etwa eine uralte geheimnisvolle indische Prophezeiung erfüllt?

Freundlich grüßt

Fairtradelady

 

Zum Wärmen und Schmücken

Hallo!

Im Weltladen führen wir viele schöne warme und leichte, bunte und schwarze, dichte und luftige, seidige und baumwollene Schals. Jede(r) liebt sie, wir bekommen immer wieder Neue.

DSCN1391[1]DSCN1392[1]Diese stehen auf einem Ständer vor unserer Ladentür.

 

 

 

 

 

Und hier die ganze Bandbreite. Sie kommen aus Ägypten, Indien, Guatemala, Kambodscha, Nepal, und vielen anderen Länder.

 

 

Was nützen einem aber die schönsten Schals, wenn man nicht weiß, wie man sie bindet? Deshalb gibt es hier eine kleine Anleitung:

Das ist Euch zu einfach, ihr sucht die Herausforderung? Bitte sehr! Vielleicht müsst Ihr es Euch ein paarmal ansehen, denn das ist die Stewardess Masterclass!

Nun steht einem schön geschlungenen Schal nichts mehr im Wege!

Freundlich grüßt

Fairtradelady

Weltladen’s Only Top Model!

Hallo!

Bild 397DSCN0938[1]Jeden Tag verrichtet sie unverdrossen ihren Dienst – 9 lange Stunden lang. Sie kennt weder Sonn- noch Feiertag und braucht auch keinen Kaffee. Aber sie ist ziemlich nutzlos an der Kasse und auch ihre Beratungskünste lassen zu wünschen übrig.  Dafür zeigt sie sich jede Woche neu von ihrer schönsten Seite!

Leider hat sie noch keinen Namen. Vielleicht fällt ja jemandem einer ein?

Weltladen’s Only Top Model wurde ausgestattet von:

Amauta

Monkey Genes

….. und anderen, die ich leider vergessen habe. Morgen hat sie sicher wieder was Neues, Schickes an – da schaue ich dann genauer nach.

Freundlich grüßt

Fairtradelady

 

Faire Mode – Glimpse!

Hallo!

Mich fasziniert Mode ja sehr. Nein wirklich! So wie einen vieles fasziniert, wovon man rein gar nichts versteht und wo man immer denkt: Also, toll, dass es Menschen gibt, die sich dafür interessieren. Muss ja wohl was dran sein! Und schön anzuschauen ist Mode ja …

Ich habe mal wieder was Schönes gefunden! In Stuttgart gibt es das blutjunge Label Glimpse.

Sie machen junge Mode, genäht wird sie in Mumbai in Indien in einem Projekt, das ehemaligen Zwangsprostituierten eine Chance gibt, ihren Lebensunterhalt anders zu verdienen. Von Organisationen vor Ort werden diese Mädchen – meist sind es noch Mädchen – befreit und danach medizinisch betreut. Und dann? Es fehlt ihnen  eine Perspektive, ihr Leben in die eigene Hand zu nehmen. Dort setzt das Projekt Glimpse an.

Viel schöner und auch drastischer als Fairtradelady das könnte, beschreiben das die MacherInnen von „Glimpse“ auf ihrer Website unter Mission.

Aber missionieren wollen sie nicht. Sie nennen das was sie tun „Nächstenliebe von der Stange“.

Und hier kann man sehen, wie das alles zusammenkommt:

http://www.glimpse-clothing.com/aktuelles/2014/1/3/der-jahresrckblick-2013http://

Modisch grüßt

Fairtradelady